Ozeanische Energie

Ozeanische Energie

Der immense weltweite Energieverbrauch basiert nach wie vor weitgehend auf begrenzten fossilen Ressourcen und der nicht minder problematischen Nutzung von Uranium. Die globale energiewirtschaftliche Sackgasse wird mehr und mehr erkannt und führt zur Umorientierung auf natürlich vorkommende, aber sich stetig erneuernde Energieflüsse. Dieser planetare Imperativ fordert Anpassungen bei bereits angewandten Technologien und Investitionen in neue. Eine verbesserte Energieeffizienz muss bei gleichzeitiger Energieeinsparung erreicht werden, d.h. es sollen möglichst keine „Rebound“- bzw. ökonomische „Abprall“-Effekte entstehen.

Die Ozeane sind eine unerschöpfliche Quelle mechanischer und thermischer Energien, wenn diese intelligent genutzt werden. Weite Teile im nördlichen Atlantik könnten zum Beispiel Westeuropa mit Energie gewonnen aus Wellen, Gezeiten und Wind praktisch jahrein jahraus versorgen.

Für interessante Kontakte kann die Webseite der International Conference on Ocean Energy ICOE 2012 aufgesucht werden.

Auf dem Zeichenbrett

  • Bei dem zum Patent angemeldeten System STREAMFIELD handelt es sich um ein technisches Konzept für Deep Water Windfarming: konventionelle, hocheffiziente Windturbinen werden auf tauchschwimmenden, gewichtsstabilisierten Masten mit regulierbaren Schotten und aerodynamischem Überwasserprofil in eine Netz von Schwebekabeln eingebunden. Das System funktioniert ab Meerestiefen von 150m. STREAMFIELD könnte mit unterseeischen adiabatischen Druckluftspeichersystemen kombiniert werden, wodurch die Wirtschaftlichkeit noch verbessert würde. Der aktuell geführte ‚Expertenstreit‘ zwischen dem Max-Planck-Institut in Jena und der Universität Standford betreffend Rückkopplungseffekten auf die globale Windenergiepotentiale aufgrund grossräumiger Windkraftnutzung wird sorgfältig verfolgt. Illustration STREAMFIELD
  • SEASTALLION  ist ein wartungsarmes, langlebiges, on-the-spot entsorgbares Wellenkraftwerk.
Print Friendly, PDF & Email

Deine Meinung interessiert: